Aus der Beratungspraxis

Analysen & Auswertungen

Marktauswertungen und Musterrechnungen mit offengelegten Annahmen und nachvollziehbaren Rechenwegen. Reale Messdaten, keine Kundennamen — die Methodik, die wir auch für Ihren Betrieb anwenden.

August 2026

Industriestrompreis: für wen er wirklich gilt — und warum „5 Cent“ nicht der Preis ist

Die Förderrichtlinie steht seit Mai 2026 im Bundesanzeiger. Ausgezahlt werden für 2026 nicht 5, sondern 1,87 ct/kWh — und der Zugang hängt allein am Wirtschaftszweig der Abnahmestelle, nicht an der Verbrauchsmenge. Mit offengelegtem Rechenweg, der Abgrenzung der Branchenliste, dem Flexibilitäts-Bonus und einer Auswertung von 84 Abnahmestellen aus der eigenen Beratungspraxis.

Auswertung ansehen →
August 2026

Redispatch bei Nulleinspeisung: abgeregelt wird die Erzeugung, entschädigt die Einspeisung

Bei einer Anlage im Eigenverbrauch entscheidet die Bezugsgröße des Wirkleistungs-Sollwerts darüber, ob ein Redispatch-Abruf ins Leere läuft oder den Eigenverbrauch kostet — und die Ausfallarbeit, nach der entschädigt wird, ist dann rechnerisch null. Mit Modellrechnung je Abruf, der Rechtsgrundlage seit der EnWG-Novelle 12/2025 und drei Wegen aus der Lücke.

Auswertung ansehen →
August 2026

MiSpeL im Praxistest: was die Abgrenzungsoption wirklich bringt

Die Bundesnetzagentur hat den Arbeitsstand veröffentlicht, Bekanntgabe zum 1. Oktober 2026 geplant. Der Formelsatz der Abgrenzungsoption, angewendet auf 35.004 reale Viertelstunden: 1.935 € Vorteil im Jahr, drei Beispieltage — und zwei Haken: eine Umlagensaldierung, die im Mischbetrieb nie entsteht, und der erzwungene Wechsel auf den Jahresmarktwert.

Auswertung ansehen →
August 2026

AgNes: die neuen Netzentgelte ab 2029 — was der Festlegungsentwurf bedeutet

Leistungspreis und Gleichzeitigkeitsfunktion entfallen; an ihre Stelle tritt ein Kapazitätspreis auf eine selbst bestellte Kapazität. Die atypische Netznutzung endet für Abnahmestellen unter 10 GWh ohne Übergang, Erzeugungsanlagen zahlen erstmals Netzentgelt. Mit erlösneutraler Modellrechnung über die Benutzungsdauer, der Rechenregel für die optimale Bestellkapazität und den Fristen bis 2029.

Auswertung ansehen →
August 2026

Aufschlag für besondere Netznutzung: die 1-GWh-Staffelung, die oft fehlt

Über 1 Mio kWh je Abnahmestelle fällt der Aufschlag von 1,559 auf 0,050 ct/kWh. Wird der volle Satz auf die ganze Jahresmenge gerechnet, sind das schon bei 1,2 Mio kWh über 3.000 € im Jahr. Sätze seit 2014, Musterrechnung und Prüfanleitung in fünf Schritten.

Auswertung ansehen →
Juli 2026

Kapazitätsmarkt (StromVKG): lohnt der Zuschlag für ein Biogas-BHKW?

Muster-Wirtschaftlichkeit eines 2-MW-BHKW mit stundenscharfer Erdgas- und Substratkosten-Sensitivität, Vergleich zur EEG-Vermarktung und Break-even über die Betriebsstunden.

Auswertung ansehen →
Juni 2026

32 % weniger Energiekosten: fünf Hebel an einem realen Lastgang

Ein leistungsgemessener Betrieb mit rund 720 MWh Jahresbezug, zwei vollständige Jahre in Viertelstundenwerten. Monitoring, Stromsteuer, Service-Fee, Lastverschiebung und Batteriespeicher — jeder Hebel einzeln beziffert. Der Speicher liefert 7,8 von 32,4 Prozentpunkten; der größte Einzelposten kommt aus abgestellten Dauerläufern. Dazu zwei Befunde: warum Effizienz den Cent-Preis erhöht und warum die atypische Netznutzung an der Benutzungsdauer hängt.

Auswertung ansehen →
Mai 2026

Batteriespeicher am Biogas-Standort: Erlösprognose bis 2059

Monatliche Erlöse eines 1-MW-Speichers (2 MWh) nach Modo Forecast — Day-Ahead und Intraday, ohne Regelenergie, inklusive Degradation und Repowering. Werte in realen 2025-Euro.

Auswertung ansehen →
April 2026

EEG-Biomasse: Zuschläge zum Gebotstermin 01.04.2026

Auswertung aller 388 Zuschläge (491 MW) nach Anlagengröße und Region. Wer hat zu welchem Gebotswert den Zuschlag erhalten, und was heißt das für die eigene Ausschreibungsstrategie? Quelle: Bundesnetzagentur.

Auswertung ansehen →

Sie haben eine ähnliche Fragestellung im eigenen Betrieb? Zur Energieberatung · Termin vereinbaren